Die BAUTECH Talks sollten
für Politik und Bauwirtschaft
ein Anstoß sein, sich noch
mehr Gedanken über den
effizienten Einsatz von
Ressourcen zu machen.

Daniela Zeller
Moderatorin

Daniela Zeller bringt als Moderatorin der BAUTECH Talks eine unverstellte Perspektive in die Diskussion ein. Über 10 Jahre war sie als Moderatorin des Ö3 Weckers eine der bekanntesten Stimmen Österreichs. In ihrer Karriere als Journalistin hat sie ein feines Gespür dafür entwickelt, wie die Österreicherinnen und Österreicher denken und wie sie ihre Zukunft sehen. Sie ist der Meinung, dass auch die Menschen immer öfter neue Wohn- und Bauformen einfordern werden, weil das Bewusstsein für ökologisch sinnvolles Verhalten in unserer Gesellschaft stetig wächst.

Daniela Zeller hat Schauspiel und Publizistik studiert und eine Sprecherausbildung an der Schule des Sprechens abgeschlossen. Ihre Karriere als Moderatorin begann sie 1998 beim Privatradio Antenne Wien. 1999 wechselte sie zum ORF-Radiosender Ö3, wo sie schon nach einem Jahr Mitglied des Ö3-Wecker-Teams wurde. Nach 10 Jahren bei Ö3 ist sie nun Stimm- und Sprechtrainerin sowie freie Moderatorin. 2012 gründete Sie außerdem ein Institut für Managementtraining, Stimme und Persönlichkeitsentwicklung.

Immer innovativere Technologien beim Bau, sich neu entwickelnde Lebens-, Wohn- und Arbeitsformen sowie eine boomende Immobilienwirtschaft: Peter Krammer ist sich sicher, dass die Nutzungszyklen von Gebäuden weltweit schon bald wesentlich kürzer werden. Vor allem Singapur sieht er als Vorreiter einer anderen, zeitgemäßeren Art über Bauen und die Nutzung von Gebäuden nachzudenken.

Peter Krammer ist im Vorstand der STRABAG SE für das Segment Nord und West zuständig sowie Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Bautechnik Vereinigung (öbv). Er promovierte 1995 an der Fakultät für Bauingenieurwesen der Technischen Universität Wien zum Doktor der Technischen Wissenschaften. Danach sammelte er bei verschiedenen Baufirmen im In- und Ausland Erfahrung. Im Jahr 2005 wurde er zum Vorstand der STRABAG AG bestellt. Seit 2009 ist er Mitglied des Vorstands der STRABAG SE.

Der Hochbau muss
vor allem in den
urbanen Zentren
neue Antworten auf
den zunehmend
knapper werdenden
Wohnraum finden.

DI Wolfgang Gleissner
Geschäftsführer Bundesimmobilien Gesellschaft

Schon bei Planung und Errichtung sollten Planer und Bauindustrie sich überlegen, wie Bauwerke ohne große bauliche Maßnahmen in anderen Konfigurationen genutzt und für andere Ansprüche adaptiert werden können, glaubt DI Wolfgang Gleissner, der Geschäftsführer der Bundesimmobilien Gesellschaft (BIG). Nur dann macht unsere Gesellschaft das Beste aus den ihr zur Verfügung stehenden Ressourcen, schont die Umwelt und bleibt wirtschaftlich erfolgreich.

Dipl.-Ing. Wolfgang Gleissner hat an der TU Wien Bauingenieurwesen studiert, war dann im Wirtschaftsministerium in mehreren leitenden Funktionen tätig und ist seit 2003 Geschäftsführer der BIG.

Wir brauchen
neue Bauformen,
die ökologisch
UND ökonomisch
sinnvoll sind.

Karl Weidlinger
Geschäftsführer SWIETELSKY Baugesellschaft m.b.H.

Nachhaltigkeit ist neben der Wirtschaftlichkeit in einer kultivierten Gesellschaft das Maß der Dinge. Die Wahl der geeigneten Baustoffe ist dabei wesentlich von der gewünschten Bestandsdauer, einer eventuell geforderten Wandlungsfähigkeit des Bauwerkes und von der Recyclierbarkeit abhängig. Neue Technologien werden sich entwickeln, es ist aber davor zu warnen, jede sofort in einem Anflug an Begeisterung ohne genaue Betrachtung sämtlicher längerfristigen Auswirkungen anzuwenden.

Karl Weidlinger ist Geschäftsführer der SWIETELSKY Baugesellschaft m.b.H. und in den Vereinigungen öbv, VIBÖ und GESTRATA Mitglied im Präsidium. Nach der Tiefbauausbildung an der Höheren Technischen Bundeslehranstalt in Krems an der Donau studierte er von 1978 bis 1983 an der TU Wien Bauingenieurwesen mit der Vertiefung Konstruktiver Ingenieurbau. Nach seiner Bauleitertätigkeit bei Ferro Betonit und SWIETELSKY führte ihn sein Weg über die Alpine Bau GmbH zurück zur SWIETELSKY Baugesellschaft m.b.H., wo er seit 2009 als Geschäftsführer den Baubereich Österreich verantwortet.

Nutzungs- und
Lebenszykluskonzepte
benötigen innovative
Bautechnologien, die
nachhaltig und leistbar
zugleich sind.

Dr. Kurt Stürzenbecher
Gemeinderat der Stadt Wien

Als langjähriger Wiener Gemeinderat und Vorsitzender des Ausschusses „Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung“ weiß Dr. Kurt Stürzenbecher wie wichtig es für den kommunalen Wohnbau ist, dass technische Lösungen nicht nur am Reißbrett funktionieren, sondern dass sie auch kosteneffizient im Rahmen von Großprojekten umgesetzt werden können. Aus seiner Sicht stellt sich deshalb bei Innovationen wie Urban Mining immer die Frage, ob die Erkenntnisse aus Pilotprojekten den Anforderungen des Bauens in großem Stil standhalten.

Dr. Kurt Stürzenbecher ist seit 1997 Abgeordneter zum Wiener Landtag und Mitglied des Wiener Gemeinderats. Er promovierte als Jurist und ist seit den frühen 1980er Jahren als Funktionär in der SPÖ aktiv. Seit 1988 arbeitet Stürzenbecher außerdem als Klubsekretär der Sozialdemokratischen Parlamentsfraktion und ist dort für Justizpolitik zuständig. In der 18. Gesetzgebungsperiode des Gemeinderats ist er Mitglied in den Ausschüssen „Integration, Frauenfragen, KonsumentInnenschutz und Personal“, „Finanzen, Wirtschaftspolitik und Wiener Stadtwerke“ und „Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung“, wo er auch den Vorsitz innehat. Zudem ist er Mitglied im Unvereinbarkeitsausschuss. Seit 2013 ist Stürzenbecher auch stellvertretender Vorsitzender des Wiener SP-Gemeinderats- und Lantagsklubs.

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19. November 2018
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